Wie Sie einen chinesischen Garten anlegen lassen

Ideen und Anregungen
Ein chinesischer Garten

Das harmonische, beruhigende Zusammenspiel von exotischen Pflanzen, Wasser, Stein, Holz und Skulpturen prägen das Bild eines chinesischen Gartens. Generell zeichnen sich asiatische Gärten durch eine ausgeglichene Gestaltung aus, die sich häufig auch durch Symmetrie auszeichnet. Wir stellen Ihnen im nachfolgenden Ratgeber die Vorzüge eines chinesischen Gartens vor, bei dessen Planung Sie unsere Experten gerne unterstützen.

Der chinesische Garten – Ideen und Anregungen

Spielen Sie mit dem Gedanken, einen chinesischen Garten anzulegen, gibt es für dessen Gestaltung viele verschiedene Möglichkeiten. So können Sie einen chinesischen Garten entweder ganz nach dem eigenen Geschmack mit fernöstlichen Elementen gestalten oder sich auch an eine feste Idee halten. Ideen und eine konkrete Planung erhalten Sie von unserem Fachbetrieb, der Ihnen viel Inspiration zur Verfügung stellt: Klassisch sind beispielsweise chinesische Teegärten, so wie es sie auch in Japan gibt. Meist befindet sich in der Mitte ein kleines Haus oder eine Pagode, welches von wild wachsenden, exotischen Pflanzen umrankt wird. Die Natur stellt hier ein wichtiges Element als Übergang zwischen Alltag und Ursprünglichkeit dar und kann eine sehr beruhigende Wirkung haben.

Chinesischen Garten anlegen lassen

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Nun gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, einen chinesischen Garten zu gestalten. Während einige Menschen mit Dekorationen und Highlights nicht geizen möchten, wünschen sich andere ein eher schlichtes Erscheinungsbild. Sogenannte Betrachtungsgärten sind zurückhaltender gestaltet und setzen sich aus Elementen mit Moos, Stein, Kies und einer reduzierten Auswahl an Pflanzen zusammen. In China werden solche Gärten auch heute noch traditionell zum Meditieren genutzt. Hier werden Wasserflächen durch Kiesbetten ersetzt. Sind die Steine entsprechend in eine dafür vorgesehene Form geschüttet, können Sie Wellen und Linien in den Kies einharken und somit einen symbolischen Übergang zum Wasser schaffen. In die Mitte des Kiesbetts können Sie zudem Sträucher, Bäume, mit Moos bewachsene Steine oder Skulpturen platzieren. Die Planung eines chinesischen Gartens bedarf eines genauen Konzepts, das individuell zu Ihrem Garten passt. Gerne stellen wir dieses gemeinsam mit Ihnen genau nach Ihren Wünschen zusammen.

Traditionell und facettenreich: Asiatische Gartenkunst für zu Hause

Die Gartenkunst hat in Asien eine mehrere tausend Jahre alte Tradition, die sich über die lange Zeit hinweg in verschiedene Traditionen unterteilt hat. So zeichnet sich eine typisch chinesische Gartengestaltung durch eine besondere Harmonie zwischen den einzelnen Bereichen aus. So gibt es beispielsweise keine Rasenflächen wie es hierzulande der Fall ist, dafür aber Beete, Bäume und Wasserläufe oder -flächen. Alle Elemente sind jedoch klar voneinander abgegrenzt und teilweise sogar sehr geometrisch angeordnet. Die einzelnen Flächen werden gepflastert und lassen sich dann mit Naturstein-Skulpturen, Statuen oder sogar kleinen Brunnen ausstatten – hier entscheidet Ihr individueller Geschmack.

Die wichtigsten Gestaltungsprinzipien eines chinesischen Gartens

Beratung zu chinesischen Gärten

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Eine große Rolle bei der Gestaltung eines chinesischen Gartens ist das Anlegen von künstlichen Wasserflächen oder -läufen, Hügeln oder auch das Einbinden kunstvoll geformter Steine. Allgemein gelten Steine und Wasser als zwei der bedeutendsten Gestaltungselemente in chinesischen Gärten, während Pflanzen hierzulande eher im Fokus stehen.

Weit verbreitet ist inzwischen auch das Prinzip Feng Shui. Diese uralte aus China stammende Lehre gibt vor, seine Umgebung immer so zu gestalten, dass positive Energien – das sogenannte Chi – ungehindert hindurchfließen können. Dies soll den Menschen beruhigen und das innere Gleichgewicht herstellen.

Ein typisch chinesischer, nach Feng Shui arrangierter Garten besitzt im nördlichen Teil mächtige Hügel, im Osten dagegen abfallende, sanfte Hänge und im Westen einen Fluss bzw. einen kleinen Wasserlauf. Sehr wichtig ist, dass die fünf Elemente – Feuer, Holz, Wasser, Erde und Metall – im Garten enthalten sind. Dieser soll durch eine hohe Mauer rundherum vom Nachbargrundstück abgegrenzt werden, so dass er eine in sich geschlossene Einheit darstellt. Hier könnten Sie sich natürlich auch für eine hohe, schützende Hecke entscheiden, die an einer Stelle ein großes Haupttor sowie mehrere kleine Nebenausgänge besitzt.

Yin und Yang im chinesischen Garten

Sicherlich haben auch Sie schon einmal von Yin und Yang gehört – doch wissen Sie, wofür der bekannte Kreis in Schwarz-Weiß überhaupt steht? Yin und Yang in einem chinesischen Garten zu verwirklichen, bedeutet, klare Kontraste zwischen den verschiedenen Elementen herzustellen. So können Sie bewusst Abgrenzungen zwischen sanften und rauen Strukturen, niedrigen und hohen Elementen sowie detailreichen und simplen Elementen schaffen. Hell und Dunkel, Ruhe und Beweglichkeit – die Möglichkeiten für Kontraste im eigenen Garten sind nahezu unendlich und bieten Ihnen zahlreiche Gestaltungsvarianten.

Wasser – ein wichtiges Element in jedem chinesischen Garten

Was in Ihrem chinesischen Garten auf keinen Fall fehlen sollte, ist Wasser. Es symboliert Ruhe, Ausgeglichenheit, Reichtum und Nachgiebigkeit. Wie wäre es zum Beispiel mit einem harmonischen Fischteich, in dem sich Goldfische tummeln und ein kleiner Brunnen, der beruhigend vor sich hin sprudelt? Unsere Gartenauexperten haben chinesische Gärten bereits für Privat- und Geschäftskunden in Deutschland und auch Österreich angelegt und erfüllen daher auch gerne Ihre individuellen Wünsche.

Wussten Sie, dass Goldfische in China über viele Jahrhunderte hinweg zu den als heilig geltenden Tieren zählten? Daher durften bis ins späte 13. Jahrhundert ausschließlich Adelige Goldfische züchten. Später, im 17. Jahrhundert, gelangten die edlen Fische endlich auch nach Europa und gelten seitdem als eine der beliebtesten Zierfischsorten in Teichen und Aquarien.

Eine grundsätzliche Regel für die Gestaltung eines Teichs ist, dass ein größerer Gartenteich leichter das biologische Gleichgewicht erhalten kann. Fische bevorzugen eine Wassertiefe von 80 bis 100 cm, da sie gerade im Winter genügend Platz unter der Oberfläche benötigen. Ist der Teich weniger als 7 m² groß, ist es zudem zu empfehlen, einen Gartenteich immer mit einem vorgefertigten Becken anzulegen. Dieses sorgt für eine ideale Stabilität und dafür, auch bei einer kleineren Fläche genügend Tiefe zu gewährleisten. Achten Sie immer darauf, dass der Teich sanft geschwungen ist – so wie es auch in chinesischen Gärten der Fall ist.

Möchten Sie einen sprudelnden Brunnen oder eine Quelle mit einem Wasserlauf in Ihren Garten integrieren, haben Sie einerseits die Möglichkeit des Eigenbaus – andererseits kann natürlich auch unser Fachbetrieb diese Aufgabe übernehmen. Der Vorteil bei einer Do-It-Yourself-Gestaltung ist, dass Sie völlig frei entscheiden können, welche Elemente und Materialien Sie verwenden möchten. Allerdings sollten Sie dann auch entsprechende handwerkliche Kenntnisse besitzen, um dieses Projekt fachmännisch zu realisieren und dürfen den Arbeitsaufwand nicht unterschätzen.

Wir empfehlen Ihnen aus diesem Grund, sich für eine Planung von unseren Experten zu entscheiden: Sie entscheiden lediglich, wie und in welcher Form Wasser in Ihren Garten integriert werden soll. Um die Ausführung des Projekts müssen Sie sich zudem nicht selbst kümmern – diese Aufgabe übernehmen wir gerne für Sie!

Felsen und Steine im chinesischen Garten

Nach oben ragende oder kugelrund geformte Felsen, dunkle Lagunen und schroffe Teichufer sind typische Elemente eines chinesischen Gartens. Sie symbolisieren Langlebigkeit und Stärke und lassen sich auf spielerische Weise auch in Ihren eigenen Garten integrieren. Die Chinesen scheuen auch in der heutigen Zeit keine langen Wege, um besonders schöne Steine zu finden – Schönheit wird hier vor allem durch besondere Formen definiert. Ideal geeignet sind unter anderem Sand- oder Kalksteine, denn diese lassen sich gut zu eindrucksvollen Felsformationen aufschichten.

Gebäude und Architektur

Wie schon erwähnt spielen Pflanzen in traditionellen chinesischen Gärten eher eine untergeordnete Rolle. Hier kommt es viel mehr auf Wasser, Stein und auf die Architektur eines Gartens an. Diese machen ihn erst dekorativ und laden zum Ausruhen und Verweilen ein. In kleinen Gärten nehmen Brücken, Tore oder Gebäude schnell ein Drittel oder sogar die Hälfte der zur Verfügung stehenden Fläche ein, weswegen die einzelnen Elemente genau geplant werden müssen. In China bestehen die Gebäude in Gärten vor allem aus dunklen Hölzern, Gittern aus Holz sowie aus Tonziegeldächern. Dies können zum Beispiel Pavillons, Wandelgänge oder Verranden sein.

Haben Sie genügend Platz im Garten zur Verfügung, bieten sich spielerische Brücken über Teiche oder Wasserläufe an. Brücken, die in Form eines Halbkreises über einen Teich gebaut werden, spiegeln sich dann zu einem Kreis – dieser ist in China das Symbol des Himmels. Brücken in Zickzack-Form sollen dagegen böse Geister vertreiben, da diese sich – so der chinesische Aberglaube – ausschließlich vorwärts bewegen können.

Bei der Errichtung eines Gartenhauses nach chinesischer Tradition gibt es verschiedene Möglichkeiten. Schlicht und natürlich präsentieren sich vor allem Pavillons aus Bambus, die jedem Garten einen Hauch asiatisches Flair verleihen. Weiterhin lässt sich Bambus auch hervorragend zu Brunnen und Teichen kombinieren, die ebenso im asiatischen Stil in den Garten integriert werden.

Dekorationselemente die in einem Garten chinesischer Art passen

Dekoration in chinesischen Gärten bezieht sich in erster Linie auf Brücken, Tore und weitere architektonische Elemente, aber auch auf Türen, detailreiche Geländer oder Gesimse. Allerdings gibt es auch Skulpturen in Form von Löwen, Drachen oder anderen Figuren, die gerne als Highlight neben Brunnen oder auf Kiesbetten eingefügt werden.

Dennoch bedeuten all diese Empfehlungen nicht, dass es sich um klare Vorgaben handelt, an die man sich zwingend halten muss. Denn schließlich soll ein eigener chinesischer Garten kein mustergetreues Freiluftmuseum sein – sondern vor allem ein Ort, an dem man sich rundum wohl fühlt und vom Alltag erholen kann.

Und: Auch mit kleinen Veränderungen können Sie bereits etwas asiatisches Flair in Ihren Garten bringen lassen Dezente kleine Buddha-Statuen, Koifiguren oder andere Statuen aus Naturstein passen gut zu Bonsaibäumen, Bambussträuchern oder anderen exotischen Pflanzen. Auch Wasserläufe und kleine Brunnen sowie Felsformationen können bereits ein toller Blickfang im Garten sein. Um das Gesamtbild noch weiter zu vervollständigen, können Sie von uns auch viele kleine Deko-Elemente wie Schrifttafeln oder dekorative Pagoden aufstellen lassen.

Naturstein und Holz im eigenen China Garten?

Sobald eine erste Struktur im Garten geschaffen und gepflasterte Gartenwege oder Holzpfade angelegt worden sind sowie sich für einen Pavillon oder eine Laube entschieden haben, kümmern wir uns gemeinsam mit Ihnen um die Details. Gestaltungselemente für den chinesischen Garten sollten immer so gewählt werden, dass sie dem Garten einen fernöstlichen Charakter verleihen – hier unterstützt Sie unser Fachbetrieb natürlich immer bei der Auswahl der passenden Elemente.

Wichtig dabei: Gehen Sie sparsam und sorgfältig vor – weniger ist meist mehr. Die Auswahl an Figuren, Deko-Pagoden und Laternen ist natürlich riesig – jedoch kann ein Garten dann auch sehr schnell voll und sogar kitschig wirken. Eine Skulptur oder ein Zier-Pavillon sind nur dann Highlights im Garten, wenn sie nicht durch viele andere Elemente in den Hintergrund geraten. Möchten Sie Ihrem Garten zusätzlich eine meditative Aura schenken, wäre eventuell eine Hängeschaukel oder eine Gartenbank aus Holz das Richtige. Wenn Sie eine Bank geschickt in einer etwas abgelegenen Ecke platzieren lassen, schaffen Sie sich eine Oase der Ruhe, die sich durch Bambuswände als Sichtschutz noch unterstreichen lässt.

Asiatische Pflanzen für den Garten

Zahlreiche aus Asien stammende Pflanzen sind inzwischen so kultiviert, dass sie sehr gut mit dem mitteleuropäischen Klima zurecht kommen. Sie sind dann geeignet, wenn Sie einen chinesischen oder japanischen Garten anlegen möchten. Typische Pflanzen sind unter anderem Bonsai, Ginkgo, Zierkirsche, Magnolie, Kamelie oder auch Bambus. Grundsätzlich sollten Sie bei der Auswahl der Pflanzen für den Garten stets darauf achten, dass die Sorten winterhart sind, damit Sie auch im Folgejahr noch Freude daran haben werden. Ebenfalls passende Pflanzen, die einem Garten asiatisches Flair geben, sind Kirschbäume, die im Frühjahr herrlich blühen, Pflaumen, Kiefern, Chrysanthemen, Trauerweiden oder Pfingstrosen. Haben Sie sich für einen japanischen Garten entschieden, sind darüber hinaus Andenpolster, Sternenmoos, Buchsbäime oder Koniferen eine harmonische Wahl. Lotusbäume lassen sich hervorragend durch Seerosen, die auf dem Gartenteich schwimmen, ersetzen.

So pflegen Sie Ihren asiatischen Garten richtig

Generell sind asiatische Gärten – egal, ob in China oder Japan – dafür bekannt, akkurat und gepflegt angelegt zu sein. Deshalb ist eine regelmäßige Pflege des Gartens unabdingbar. Welke Blätter und abgestorbene Blüten sollten immer sorgsam beseitigt werden, damit das saftige Grün so lange wie möglich im Garten dominieren kann. Bäume, Sträucher und Hecken werden am besten zwei bis drei Mal pro Jahr in Form geschnitten. Überprüfen Sie außerdem auch das Wachstum von Moosen, damit diese trotz ihres dekorativen Charakters nicht unkontrolliert wuchern können. Falls Sie ein Kiesbett in Ihren Garten integrieren, achten Sie darauf, dass es stets sauber bleibt und keine großen Verschmutzungen darin zu sehen sind. Heller Kies wirkt insgesamt dekorativer und edler als dunkler Kies. Verwenden Sie verschiedene Rechen, um immer wieder neue, dekorative Muster in das Kiesbett zu harken.

Chinesischer Garten Preise

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